Mucositis verstehen - gezielt bekämpfen

 
Mucositis, die Entzündung der Mundschleimhaut, tritt bei vielen Krebstherapien als Nebenwirkung auf. Eine zielgerechte Mucositis-Prophylaxe und -Therapie ist bei jeder Krebsbehandlung anzustreben. Sie soll sicherstellen, dass der Patient die Krebstherapie durchhält und sich so seine Heilungschancen verbessern.
 
Die Empfehlungen, die auf diesen Seiten gegeben werden, resultieren aus einer jahrelangen klinischen Betreuung von Krebspatienten. Dabei haben viele Ärzte, Krankenschwestern und Krankenpfleger mitgewirkt.
 
Erwiesen ist:
Die Mucositis beginnt mit der ersten Krebsbehandlung, auch wenn ihre Auswirkungen, wie die Rötung der Mundschleimhaut, zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu sehen sind. Eine Krebsbehandlung richtet sich gezielt gegen Zellen mit einer hohen Teilungs- bzw. Regenerationsrate. Dies sind die Krebszellen aber auch die Schleimhautzellen und darum kann es zu einer Mucositis als Nebenwirkung der Chemo- und Strahentherapien kommen.
 
Die wirksamste Maßnahme zur Vermeidung oder Abschwächung einer Mucositis ist eine effektive und konsequente Prophylaxe. Sie sollte frühzeitig, am besten mit Beginn einer Krebstherapie, erfolgen.
 
Patienten, die eine standardisierte Mucositis-Prophylaxe betreiben, haben einen deutlich milderen Mucositisverlauf als andere.
 
 
 
 
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