Zahnpflege


Verwendet wird eine weiche Zahnbürste. Das Putzen mit einer elektrischen Zahnbürste ist auch möglich, doch ist die Gefahr von Zahnfleischverletzungen dadurch höher. Die mögliche Zahnfleischverletzung wird so ernst genommen, dass einige Ärzte sogar vom Zähneputzen während einer Krebsbehandlung abraten, um Zahnfleischbluten und Infektionen von Wunden im Mund zu vermeiden. Infektionsgefährdet sind vor allem Patienten mit sehr niedrigen Leukozyten-Zahlen.
 
Wenn Sie die Zähne putzen, verwenden Sie zwei Zahnbürsten und benützen diese im täglichen Wechsel. Nach der Anwendung legen Sie die Bürste für 20 Stunden in ein Bleich- oder Desinfektionsmittel. Geeignet ist 3%iges Wasserstoffsuperoxid oder 0,1-0,2%ige Chlorhexidin-digluconat-Lösung.
Als Zahnpasten können alle Produkte verwendet werden, die keine Peroxide und keine chemischen Mittel zur Plaqueentfernung enthalten, wohl aber fluoridhaltige Zahnpasten. Stark mentholhaltige oder aromatisierte Zahnputzmittel werden häufig als reizend empfunden.
Nach dem Zähneputzen sollten Sie den Mund gut spülen.
Während der Krebsbehandlung ist die Verwendung von Zahnseide wegen der möglichen Verletzung des Zahnfleisches nicht empfohlen. Falls sie doch angewendet werden wird, sollte mit Wachs beschichtete Zahnseide verwendet werden.
 
 
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