Pathophysiologie, Risikofaktoren und Einteilung der Mucositis

 
Mucositis entsteht während einer  Chemo- und Strahlentherapie dadurch, dass reaktive Sauerstoffradikale in einer Art kaskadenartigen Reaktionsfolge weitere Zellfaktoren anregen, die die körpereigenen Zellen zerstören. Zuerst kommt es nur zu einer Entzündung des Deckgewebes (Epithels), es wird immer weiter zerstört und Geschwüre (Ulzera) entstehen. Bakterien, Pilze und Viren besiedeln im Übermaß die Schleimhaut. Der Patient erleidet starke Mundschmerzen. In der Folge kann er keine Nahrung mehr aufnehmen. Seine Lebensqualität sinkt und er ist stark infektionsgefährdet.
Das Risiko für eine Mucositis hängt von der Krebsbehandlung selbst, dem Allgemeinzustand des Patienten, der Mundpflege und der Befolgung anerkannter Prophylaxe- oder Therapieanweisungen ab.
 
 
 
 
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