Risikofaktoren


Die Schwere einer Mucositis ist zunächst abhängig von der Art der Chemotherapie, der Dosis sowie einer möglichen nachfolgenden Strahlentherapie.
Das Risiko für eine Mucositis ist bei der Behandlung von Tumoren des Magen-Darmtraktes und besonders des Kopf- oder Halsbereiches besonders hoch. Typische schleimhautschädigende Zytostatika sind:
  • Anthrazykline wie Epirubicin und Doxorubicin
  • Antimetabolite wie 5-Fluorouracil und Methotrexat
  • Vinca-Alkaloide wie Vincristin, Vinblastin und Vinorelbin
  • Podophyllin-Derivate (Etoposid und Teniposid)
  • Alkylantien wie Cyclophosphamid bei Hochdosistherapie.
Weitere Risikofaktoren sind der Zustand des Patienten, das Alter (besonders Kinder und ältere Patienten), der Ernährungsstatus, die Vorschädigung der Mundschleimhaut, der Speichelfluss und ganz besonders die Mundpflege.
 
 
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